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Bahlenhüschen

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Öffnungszeiten:

Bereits 1718 fand man die Nennung des Ortes Bahlenhüschen im Kirchenbuch der Gemeinde Tramm. Hier war die Behausung des damaligen Holzvoigts CHRISTOPH DABELER, in plattdeutsch als „Bahlen-hüschen“ oder hochdeutsch als „Bohlen-Häuschen“ erwähnt.

 

Von 1705 bis 1719 waren hier eine Glashütte und eine Glasbläserei vorhanden, in der das beliebte mecklenburgische Waldglas hergestellt wurde. Seit 1736 gibt es eine Oberförsterei. von 1770 bis 1771 erhielt der Forsthof eine große Hallenscheune, die bis heute als das älteste Gebäude des Dorfes gilt. 1820 fanden umfangreiche Aufforstungsarbeiten statt, um den geschrumpften Lewitzwald zu erhalten.

 

Ein großherzoglicher Befehl ermöglichte 1833 die Ansiedlung von sechs Büdner-Parzellen. 1885 standen in Bahlenhüschen bereits sechs Büdnereien, zehn Häuslereien und eine Försterei.

 

1992 richtete man das Forstamt Bahlenhüschen ein, welches nach Umstrukturierungen bis heute als Revierförsterei besteht. Neben der Revierförsterei steht die alte Forstscheune, die liebevoll restauriert wurde und durch den Verein Forstscheune e.V. mit Leben gefüllt wird. Seit Oktober 2013 verbindet eine Asphaltsraße das Dorf Bahlenhüschen mit der Forstscheune.

 

Das Köhlerfest und das Holzfest sind neben anderen Festivitäten ein fester Bestandteil eines engagierten Vereinslebens. Im umliegenden Waldgebiet realisierte die Landesforst einige Naturlehrpfade und Rastplätze.


Veranstaltungen

 

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